Sehenswürdigkeiten

Die Ursprünge der heutigen britischen Metropole, die mit ihren knapp neun Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Europas ist, gehen zurück auf die Römer. In der Zeit der römischen Besetzung Britanniens, von 43 vor Christus bis 410 nach Christus, entstand dort eine Ansiedlung, die die Römer Londinium nannten. Heute ist von diesen bescheidenen Anfängen nichts mehr zu spüren, aber dennoch ist London voller kultureller und geschichtlicher Sehenswürdigkeiten, die mehr als nur einen Aufenthalt wert sind.

Wer zum ersten Mal in die Hauptstadt Englands reist, kann sehr gut mit einer Bootsfahrt auf der Themse beginnen, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Während der halbstündigen Tour von Westminster bis zum Tower, erfährt man viel Wissenswertes über die am Fluss gelegenen Sehenswürdigkeiten und Londons lange und wechselvolle Geschichte. Kurz nach dem Ablegen, sieht man die Houses of Parliament, in denen das britische Parlament tagt. Mit etwas Glück kann man dabei auch eine Glocke schlagen hören. Natürlich, Big Ben. Aber Vorsicht, dabei handelt es sich nicht um den Namen der Uhr, sondern nur um die im Turm befindliche Glocke. Der Turm ist ein Teil des Parlamentsgebäudes.

Und schon geht es weiter nach Westminster Abbey, der vielleicht wichtigsten Kirche Londons, denn dort werden die britischen Monarchen gekrönt. Nicht weit davon entfernt, ist ein zweiter sakraler Bau zu sehen, St. Paul's Cathedral, gebaut vom berühmten Architekten Sir Christopher Wren, auf dessen Spuren Besucher an vielen Stellen in London treffen. Quasi gleich um die Ecke wartet lockend das erst vor wenigen Jahren nach alten Zeichnungen und Stichen wieder erbaute Globe Theatre, in dem Einheimische und Touristen Theater wie zu Shakespeares besten Zeiten sehen können. Damals war der Tower von London gefürchtet. In diesem 900 Jahre alten Gemäuer haben Königsfamilien gelebt, aber es floss dort auch jede Menge Blut, wenn Hinrichtungen vollstreckt wurden.

London - eine Weltstadt mit einer langen Tradition und Geschichte, in die einzutauchen sich nicht nur lohnt, sondern ein Abenteuer ganz eigener Couleur ist - eben very British, indeed.

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